Ein Stück eigener Wurzeln entdecken



Am Anfang war ein Bild …  

Im Eingangsbereich der Pfarrkirche von St. Martin in Halsbach hängt ein großes, jedoch unscheinbares Bild. Erst bei genauerem Hinsehen kann man die Szenerie erfassen. Der Pfarrherr von Halsbach fleht zum Himmel, während im Hintergrund ein Leichenzug zum Friedhof zieht und von rechts unten rotbemäntelte Fuß- und Reitertruppen das Dorf erreichen. Darunter steht ein kurzer Text:
 Im Jahr des großen Sterbens 1743 verlobte sich die Pfarrei Halsbach der Gottesmutter, dem Hl. Sebastian und dem Hl. Martin… 

Dieser kriegerische Vorfall des 18. Jahrhunderts soll gut 250 Jahre später zum Anlass werden zur grenzüberschreitenden Begegnung der Kulturen. Ausgehend von einem Kroatischen Dorf (der Heimat eines der Panduren) soll ein Pandurenweg inszeniert werden, der letztlich im oberbayrischen Halsbach sein Ende findet. Damals machten sich junge Männer aus Slavonien auf den Weg um die Interessen der österreichischen Kaiserin zu vertreten. Teils freiwillig, teils zwangsrekrutiert wurden sie von den Regierenden ihrer Zeit auf den Weg geschickt um für deren Ziele zu kämpfen. 

Angestrebt wird eine Veranstaltungsreihe die zum einen aus Aktion und zum Anderen aus Information besteht.

Rund um die geschichtsträchtigen Weinkeller von Kutjevo findet ein Fest mit Wein und Gesang statt. Dort wo sich zeitweise der bekannte Anführer der slawonischen Panduren – Baron Franjo Trenk – und sogar die populärste Habsburgerin – Maria Theresia aufhielten, treffen sich die Halsbacher Reiter mit den slavonischen Gruppen. 

Der Schwerpunkt wird auf regionale Produkte und kulturelle Highlights gelegt. Eigenwilliges, Ungewöhnliches und Besonderes der Region soll einem breiten Publikum eröffnet werden – und sich so auf den Weg „in die Welt“ machen. 

Auszeichnung: Diese Veranstaltung gehrt zu den 100 schnsten Weihnachtsmrkten im Advent2012    Waldbühne Halsbach bei Facebook   Waldbühne Halsbach bei Twitter